Weitwinkelobjektive

Das menschliche Auge hat etwa einen Blickwinkel von 40 – 50 Grad. Objektive mit einer Brennweite von unter 40 mm bezeichnet man als Weitwinkelobjektive. Man kann mit diesen mehr aufnehmen, als das menschliche Auge sieht. Daher werden sie auch häufig in der Landschafts- oder Architekturfotografie verwendet. Ein großer Vorteil ist die hohe Tiefenschärfe außerdem erscheinen Fotos dem Betrachter räumlich deutlich tiefer. Weitwinkelobjektive gibt es als Festbrennweiten oder auch als Zoomobjektive.

Bei sehr kleinen Brennweiten können allerdings Verzerrungen im Bild auftreten, wie sie sich z.B in einem „runden" Horizont zeigen. Besonders deutlich sind diese Verzerrungen bei Fischaugen-Objektive. Gute Bildbearbeitungsprogramme wie z.B. Photoshop haben den Verzerrungsfaktor der verschiedenen Objektive hinterlegt und können diesen, sofern gewünscht, korrigieren. Die Verzerrungen werden in der Fotografie teilweise bewusst als Stilmittel eingesetzt.

Manfred Kloiber, Eudard-Breit-Straße 3/2/1, 3820 Raabs an der Thaya, Mail: foto@mafti.at